Grün, lecker, glibberig: Mein Algenprojekt

von Jakob Hort
„Damit es in Coronazeiten nicht zu langweilig wird, haben wir jeden Tag eine Stunde Wunschunterricht. Ich habe mich für das Algenprojekt entschieden. Algen kann man leicht selber züchten. Man nimmt zwei Gläser Teichwasser. Als Tipp würde ich den Weißensee empfehlen. Das eine Glas stellt man ans Fenster, das andere in den dunklen Schrank. Wichtig: Wenn ihr durchsichtigen Dünger habt, tut ihn ins Glas. Dann wachsen die Algen schneller. Aber auf keinen Fall Biodünger. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Siehe Foto…
Algen sind ziemlich interessant. Wusstet ihr, dass Algen auch in Gummibärchen, Joghurt und Cremes vorkommen? Und Blaualgen in Wirklichkeit gar keine Algen sind, sondern Bakterien? Algen brauchen kein Futter, sie ernähren sich von Sonnenlicht. Algen sind 2019 sogar zur Raumstation ISS geflogen! Dort haben sie die Aufgabe, Sauerstoff zu produzieren. Allerdings würde es im Moment nur für eine Minute reichen. In Zukunft sollen Algen auch als Nahrungsmittel für Astronauten dienen. Übrigens haben Faultiere Algen im Fell. Und Flamingos haben ihre schöne Farbe, weil sie Krebstiere und Algen futtern.
Meine Algen wachsen jetzt auf dem Fensterbrett in meinem Zimmer. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln.“
Henry aus der Ameisenklasse

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